Emily i Norge - im Land der Trolle und Fjorde

31März
2018

Frohe Ostern oder auch: God påske

Hei!

Mit diesem kurzen Blogeintrag möchte ich allen meinen Lesern ein schönes Osterfest wünschen!

Hier ist der wichtigste Tag der Osterzeit der Ostersamstag und deshalb hatte der Osterhase auch schon heute ein Osterei für mich versteckt.

Die Ostereiersuche wie wir sie von zu Hause kennen ist hier nicht verbreitet, stattdessen habe ich heute morgen vor dem Frühstück ein großes Papposterei gefunden, welches mit Kleinigkeiten gefüllt war. In den Eiern befinden sich häufig Süßigkeiten. Ich habe in meinem Ei kleine Osterdekorationsgegenstände, Rubbellose, sowie Gemüse- und Blumensamen für meine Beete zu Hause bekommen. Ich habe mich wirklich riesig über die Überraschung gefreut und kann es kaum erwarten, die Samen einzusähen um dann hoffentlich etwas später frisches Gemüse ernten zu können! smile

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen schöne, entspannte Tage,  zusammen mit Euren Lieben und frohe Ostern! 

Eure Emily 

09März
2018

Winterferien und immer noch kein Frühling in Sicht

Hei,

heute möchte ich endlich mal wieder etwas darüber erzählen, was die letzte Zeit so alles passiert ist.

Kalendarisch zumindest soll ja schon seit einigen Tagen der Frühling eingetroffen sein, aber wirklich etwas davon merken, kann man hier noch nicht. Zwar kann man seit kurzem schon wieder die Vögel am Morgen zwitschern hören und die Tage werden mit groβen, schnellen Schritten immer länger und heller; doch Moldes Straβen schlummern nach wie vor unter einer dicken, seeehr rutschigen Eisschicht. Selbst meine Gastfamilie sagt, dass die lang anhaltende Glätte in diesem Jahr echt eine besondere Ausnahme ist. Dadurch, dass wir in der letzten Zeit aber einige Tage endlich super Wetter mit strahlend blauem Himmel hatten, habe ich die Chance direkt genutzt und bin viele und lange Touren gegangen. Da breiteten sich dann wenigstens mental ein paar Frühlingsgefühle in meinem Körper aus.wink Im Moment geht es mir gesundheitlich leider nicht so gut, aber ich hoffe bald wieder richtig fit zu sein, denn ich habe ja so viel zu erleben! Nur zur Info: Momentan geht die Sonne hier um 7:10 Uhr auf-, und um 18:15 wieder unter. Dadurch ist der Tag bereits etwa fünf Stunden länger, als er es im tiefsten Winter war. In zwei Wochen beginnen hier die leider nur einwöchigen Osterferien. Hoffentlich spielt da das Wetter mit, denn ich möchte meiner Freundin, die mit ihrer Familie zu Besuch kommt, Molde natürlich von seiner schönsten Seite zeigen und auch viel mit ihnen in der Natur unternehmen!

 

Vor zwei Wochen hatten wir Winterferien. Eigentlich war geplant, die zweite Hälfte der Woche bei den Gastgroβeltern in Alvdal zu verbringen, doch leider kam alles anders als erwartet, da leider der frisch am Herzen operierte Vater meines Gastvaters, wenige Stunden nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen wurde, verstarb. Dies war ein Schock für uns alle und spontan entschieden sich meine Gasteltern, gemeinsam mit meinem kleinen Gastbruder, die Gastoma besuchen zu fahren, um sie bei allen Dingen, die nun geregelt werden mussten, zu unterstützen. Mein anderer Gastbruder blieb gemeinsam mit mir zuhause. Im Nachhinein kann ich sagen, dass dies für mich auf jeden Fall die richtige Entscheidung war. Denn für mich war die Situation eine sehr schwierige. Ich fühlte mich sehr angespannt und fand es nicht gerade einfach zu wissen, wie ich mich den anderen gegenüber am besten verhalten sollte. Als meine Gastfamilie dann einige Tage später wieder nach Hause kam, haben wir versucht das Beste aus den restlichen Ferientagen zu machen und das ist uns glaube ich auch gut gelungen. Die Beerdigung, die letzte Woche Mittwoch bei eisigen Temperaturen von minus 35 Grad stattfand war natürlich traurig, aber gleichzeitig auch sehr geschmackvoll und rührend gestaltet. Es wurde viel Musik gespielt und die Pastorin erzählte einiges aus dem Leben des Gastgroβvaters, was ich sehr schön fand.

Auch die Geburtstage meiner beiden Gastbrüder haben wir im Februar gefeiert. Dabei habe ich übrigens den Eindruck, dass wir Geburtstage zu Hause deutlich gröβer feiern als hier. Und letzten Sonntag waren wir in einem kleinen, schönen Buffetrestaurant, um dort den Geburtstag meiner Gastmutter zu feiern. Die angebotenen Speisen waren alle sehr schmackhaft und ich habe todesmutig meine ersten Muscheln probiert, die übrigens sehr gut geschmeckt habenwink.

Sonst gibt es momentan eigentlich nicht so viel mehr zu berichten. Für mich rennt die Zeit; es bleiben mir noch 105 Tage. Mit anderen Worten sind das noch 3 1/2 Monate die sicherlich wie im Flug vorbeigehen werden.

Für meine Ankunft in Deutschland schwirren mir schon viele Fragen, Gedanken und auch Unsicherheiten durch den Kopf. Für mich war und ist dieses Jahr etwas ganz Groβes und Besonderes, aber zu Hause ist es für meine Freunde warscheinlich "normal" geworden, dass ich nicht da bin. Werde ich mich noch weiterhin mit allen von ihnen so gut verstehen wie vor dem Auslandsjahr und gibt es groβe Veränderungen zu Hause; oder ist alles während meiner Abwesenheit nur so gewesen, wie wenn ich vor dem Abflug einmal auf die Stopptaste gedrückt hätte? Und meine gröβte Frage: Wie lange wird es dauern, bis ich mich wieder heimisch fühle und mich eingelebt habe?
Von vielen anderen Austauschschülern habe ich gelesen dass diese, wenn sie zurück nach Deutschland kommen so viel zu erzählen haben, aber die anderen sich mit der Antort "es war gut" auf die Frage wie es den gewesen sei, zufrieden geben. Auch dies kann ich mir als nicht gerade einfach vorstellen. Durch die sozialen Medien hat man heutzutage ja die Möglichkeit seine Lieben zu Hause immer auf dem Laufenden zu halten, sodass diese ja eigentlich bereits im vorhinein schon vieles wissen. Was bleibt einem da noch zum Erzählen übrig? Meine Eltern, Omas und Opas wirken aber glücklicherweise so, wie wenn sie nie genug von meinen Erlebnisberichten bekommen können und das freut mich ungemein! Denn ich liebe es, anderen über Ereignisse in meinem Leben zu erzählen und wenn man dazu noch Fotos zeigen kann, von denen ich eine ganze Menge gemacht habe, kann ich nur sagen dass ich mich unheimlich auf das erste gemütliche Zusammenkommen mit meiner Familie freue!smile

Macht es gut und bis zum nächsten Mal!
Eure Emily

 

25Januar
2018

Neujahrsgrüße und das norwegische Weihnachtsfest

Hei og godt nytt år!

Wenn auch ziemlich spät, möchte ich Euch allen noch ein frohes, neues Jahr mit viel Erfolg, Glück und Gesundheit für 2018 wünschen!
Ich bin gut in das neue Jahr gestartet und seit wenigen Tagen ist die zweite Hälfte meines Norwegenjahres angebrochen. Fünf Monate bleiben mir nun noch in Molde und auf der einen Seite hört es sich lang an, auf der anderen Seite aber auch wie eine unheimlich kurze Zeitspanne, wenn ich bedenke, wieviele Dinge in den nächsten Monaten anstehen; die die Zeit bestimmt nur so davonfliegen lassen!
Je näher wir dem Sommer kommen, desto voller wird der Terminkalender: Mitte Februar haben wir eine Woche Winterferien; meine beiden Gastbrüder haben Geburtstag. Einen Monat später beginnen die einwöchigen Osterferien, in denen mich meine Freundin mit ihrer Familie besuchen kommt und der Mai wird vorraussichtlich einer der erlebnisreichsten und spannensten Monate: Viele Feiertage, mein kleiner Gastbruder feiert seine Konfirmation, ich habe Geburtstag, der Eurovision Song Contest darf natürlich auch nicht fehlen und ich werde den Norwegischen Nationalfeiertag; den 17. Mai erleben!
Bevor ich jetzt aber zu weit in die Zukunft blicke, sollte ich vielleicht erst einmal von dem norwegischen Weihnachtsfest mit allen dazugehörigen Traditionen und dem Neujahrsabend berichten:

Weihnachten begann schon ein kleines bisschen am Abend des 23., an dem die Verwanten zu Besuch kamen und wir zusammen "Rakfisk" gegessen haben. Dies ist ein in einer Salzlake eingeweichter, fermentierter Fisch, der einen sehr gewöhnungsbedürftigen, nicht gerade angenehmen Geruch hat, dafür aber überraschend gut schmeckt. Diesen isst man auf einem hauchdünnen Knäckebrot mit Kartoffeln, Butter und Lauch. Dazu trinkt man gerne Aquavit, einem Branntwein, der auf Kartoffelbasis hergestellt wird.
Den Vormittag des 24. habe ich dann hauptsächlich beim Kochen geholfen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.
Nach dem Kirchenbesuch zur Mittagszeit, wurde dann das Weihnachtsessen aufgetischt. Was es zu Essen gab, hatte ich ja bereits in meinem vorletzten Eintrag beschrieben. Es war sehr lecker; so lecker, dass wir das gleiche direkt noch einmal am Silvesterabend gegessen haben. Nach dem ausgedehnten Essen begannen wir mit dem Auspacken der Geschenke. Vorneweg muss schon einmal gesagt werden, dass ich noch nie so viele Weihnachtsgeschenke unter einem Weihnachtsbaum gesehen habe! Wir waren ganze vier Stunden mit dem Auspacken beschäftigt und ich habe viele tolle Dinge; sowohl von zu Hause, als auch von meiner Gastfamilie geschenkt bekommen. Besonders toll fand ich einen Kalender, sowie ein Kissen mit Bildern von meiner Gastfamilie und mir. So habe ich eine tolle Erinnerung an meine Zeit in Norwegen, die ich mit nach Hause nehmen kann.
Die nächsten zwei Weihnachtsfeiertage haben wir zu Hause und ruhig angehen lassen. Die Geschenke wurden noch einmal genau angeguckt und wir begannen die Morgende mit einem leckeren, gemeinschaftlichen Frühstück, bei denen natürlich auch nicht der von mir gebackene Stollen fehlen durfte, der glücklicherweise bei allen ausgesprochen gut ankam!
An Weihnachten wurde ich wortwörtlich auf Händen getragen.

Leider hatten wir zwar keine weißen Weihnachten, dafür wurden wir dann aber am ersten Weihnachtsfeiertag mit einer winterlichen Schneelandschaft vor den Fenstern geweckt. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und bin direkt zu einem Schneespaziergang aufgebrochen. Die restlichen Weihnachtsferien wurden auch relativ ruhig verbracht und diese Erholung tat echt gut.
 
Am Silvesterabend haben wir zusammen gegessen und anschließend einige lustige Spiele gespielt. Das hat großen Spaß gemacht. Um Mitternacht sind wir dann zu einem Aussichtspunkt gegangen, von dem man über die Stadt und den Fjord sehen konnte und haben dort die ganzen Feuerweke am Nachthimmel angeschaut.



Dann ist auch schon wieder der Schulalltag zurückgekehrt. Allerdings erst einmal nur für eine Woche, da dann meine Organisation eine Arbeitswoche für alle Austauschschüler eingerichtet hatte. Diese sollte hauptsächlich der Sprachverbessrung dienen; uns aber auch einen Einblick in den Norwegischen Arbeitsalltag geben. Ich habe drei Tage in einer Tierarztpraxis gearbeitet und zwei Tage in einem Tiergeschäft. Die Woche war sehr interessant und hat mir viel Freude bereitet. Lustigerweise haben die Tierärztin und ich herausgefunden, dass sie ursprünglich aus meiner Nachbarstadt in Deutschland kommt. Das war ein toller Zufall. Trotzdem haben wir die ganze Zeit Norwegisch gesprochen und das war denke ich auch gut so.

Übernächstes Wochenende steht dann schon der Halbjahresaufenthalt in Trondheim, mit allen Austauschschülern aus meiner Region an und die Woche darauf, wird uns die Schwester meiner Gastmutter mit ihrem Sohn besuchen und wir werden ihren Geburtstag feiern. Es ist sehr schön, immer mal wieder neue Familienmitglieder kennenzulernen.

Nun merkt man hier auch, dass die Tage wieder länger werden. Mir hat die Dunkelheit, die ohnehin ja nicht so viel länger als zu Hause war; vielleicht eine Stunde länger; zwar überhaupt nichts ausgemacht, aber ich freue mich schon auf die Zeit, in der ich endlich wieder Wandern gehen kann!

Letztes Wochenende waren wir in einer tollen Bucht spazieren und es war toll, mal wieder etwas Sonne "tanken" zu können, auch wenn es sehr sehr kalt dabei war.

Und zum Schluss fällt mir noch eine ergänzung zu der "typisch norwegisch-Liste" ein:
Hier in Norwegen ist der "Taco-Freitag" sowie der "Grandiosa-, oder Pizza-Samstag" sehr verbreitet. Wie die Namen schon verraten, essen sehr viele Familien jeden Freitag Tacos und jeden Samstag Pizza Grandiosa; die norwegische Tiefkühlpizza. An den Tagen sind dann diese Dinge in den Supermärkten stark reduziert und im Fernshehen gibt es sogar die sogenannte "Taco-Show". Etwas verrückt, oder?smile Meine Gastfamilie hat diese Tradition zwar nicht, aber wenn es Tacos gibt, gibt es die natürlich Freitags und Pizza als "Lørdagskos" was in etwa so viel wie "Samstags-Kuschelei" bedeutet :).

In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Wochenende und sende viele, liebe Grüße.

Eure Emily

24Dezember
2017

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs fröhliche Weihnachten, god jul und besinnliche Festtage!

Vielen Dank auch für alle Kommentare, die ich in letzter Zeit erhalten habe. Ich freue mich jedes Mal riesig darüber!

Alles, alles Liebe und Gute wünscht Eure Emily aus Norwegen.smile

14Dezember
2017

Julestemmning - Weihnachtsstimmung. Nur noch zehn Tage bis Weihnachten!

Hei alle sammen!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und das bedeutet, dass es bald schon Halbzeit für mich heiβt. Unglaublich!
Auf der einen Seite fühle ich mich so, wie wenn ich schon mein ganzes Leben hier sein würde. Alles fühlt sich einfach schon so alltäglich an. Jeden Tag früh aufstehen, zur Schule gehen, Lernen, Hobbys und alle diese Dinge immer und immer wieder. Anderseits ist jetzt mit dem Dezembermonat auch wiederum eine Zeit angebrochen, die noch einmal ganz, ganz viele neue und spannende Dinge bereithalten wird.

Als erstes wäre da natürlich der erste Schnee und die damit verbundene erste Langlauftour in Norwegen. Wir hatten das Glück, dass es Ende November so geschneit hat, dass die Loipen präperiert werden konnten. So sind dann mein Gastvater, mein kleiner Gastbruder und ich aufgebrochen, um uns endlich auf die Skier stellen zu können. Das Fahren an sich hat wirklich erstaunlich gut geklappt. Damit hatte ich nicht gerechnet. Und auch als es den Berg hinunter ging konnte ich mich gut halten. Als es dann jedoch dazu kam das Bremsen zu üben, war ich etwas überfordert. Wenn man gewohnt ist auf Slalomskiern zu stehen, fühlen sich die Langlaufskier einfach viel zu lang, dünn und wabbelig an. Aber: Übung macht den Meister und ich habe ja noch etwas Zeit meine Künste zu perfektionieren.wink

Dann muss ich natürlich auch die gesamte Vorweihnachtszeit erwähnen. Auf dem Platz in der Stadt wurde ein groβer Weihnachtsbaum aufgestellt, die Straβen sind mit Lichterbögen geschmückt und auch die meisten Häuserfenster sind stimmungsvoll dekoriert. Hier ist es sehr üblich, Weihnachtslichter in die Fenster zu stellen oder zu hängen. Groβe Lichterbögen, Weihnachtssterne und Vieles mehr. Wenn man dann in der Dunkelheit nach der Schule nach Hause geht, kann ich es immer kaum unterdrücken, Weihnachtslieder vor mich hin zu Summen.

Meine Gastmutter hat mir sogar einen Adventskalender gemacht, worüber ich mich riesig gefreut habe. Von meinen Eltern zu Hause habe ich auch einen gesendet bekommen und auβerdem bin ich mit Adventskalenderpostkarten und einem Smatie-Streichholzschachtel-Adventskalender von meiner Freundin sehr gut ausgestattetsmile

Hier kennt man übrigens keinen Nikolaus, deshalb habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen können, den Solinger Nikolaus auch nach Molde zu bestellen. Der arme Nikolaus musste dann um fünf Uhr Morgens aufstehen um kleine Geschenke in die Schuhe zu verteilen und es scheint so, als wäre ihm die Überraschung mehr als gut gelungen! Dafür feiert man hier den sogenannten Santa Lucia Tag am 13. Dezember. Diese Tradition kommt ursprünglich aus Schweden und wird dot auch heute deutlich mehr gefeiert als hier  in Norwegen, trotzdem essen die Norweger an diesem Tag "Lussekatter". Das sind Hefeteigkringel mit Safran, wodurch sie die typisch gelbe Farbe erhalten.

Die Weihnachtsbäckerei ist auch schon angelaufen. Bis jetzt wurde die Norwegische Weihnachtsbackstube schon mit Stollen und Vanillekipferln bereichert, aber dabei bleibt es mit Sicherheit nicht. Die Norweger benutzen in ihrem Weihnachtsgebäck gerne dunkles Sirup, wodurch die Kekse einen etwas herberen Geschmack bekommen. Letztes Wochenende haben wir Austausschüler uns bei der Leiterin meiner Organisation getroffen und dort Pfefferkuchen gebacken. Es war sehr schön, zu diesem Anlass zusammenzukommen und nachher konnte ich dann im Schneegestöber nach Hause gehen. Das war wunderschön!

Und mit meiner Organisation haben wir auch schon die Jahresabschluss-Weihnachtsfeier gefeiert. Diese war ein traditionelles Grøtfest, bei dem Grøt (Milchreis) gegessen wurde und wir sind singend um einen Weihnachtsbaum herumgegeangen. In der Grøt wurden zwei Mandeln versteckt. Derjenige, der die Mandel findet, erhielt ein großes Marzipanschwein.

Nun müssen noch die letzten Prüfungen geschrieben werden, bevor ich dann ganz, ganz bald in die wohlverdienten Weihnachtsferien starten kann. Die kann ich wirklich gut gebrauchen! Am 22. Dezember werde ich mich zu einer Übernachtungsparty mit meinen Freundinnen treffen und wenn ich dann am 23. wieder zurück nach Hause kommen, treffen schon bald die Gastgroßeltern, eine Tante und ein Onkel ein, um zusammen mit uns Weihnachten zu feiern. Da wird das Haus rappelvoll sein! Zu Weihnachten wird in meiner Gastfamilie Pinnekjøtt gegessen. Dies ist in einigen Regionen Westnorwegens das traditionelle Weihnachtsgericht. Es handelt sich dabei um gepökelte Lammrippen. Dazu weden wir Kohlrübenmus (Kålrabistappe) und Kartoffeln essen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es schmecken wird!

 Euch Allen zu Hause wünsche ich eine schöne und ruhige Adventszeit sowie ein besinnliches Weihnachtsfest!smile
Ich werde versuchen, mich vor Weihnachten noch einmal zu melden. Falls dies aber nicht klappen sollte, sende ich die Weihnachtsgrüße deshalb vorsichtshalber jetzt schon.

God Jul!
Eure Emily

 

23November
2017

Austauschschülertreffen in Trondheim

Hei,

heute nutze ich einmal meine Freistunden, um über das erste AFS-Camp zu berichten, welches am ersten Oktoberwochenende stattfand.

Nach rund  1 1/2 Monaten war es nun so weit und das erste Treffen meiner Austauschorganisaion stand an.
Nach einer etwa vierstündigen Busfahrt erreichten wir Trondheim.
Hier sollten wir nun das ganze Wochenende zusammen mit allen anderen Austauschschülern meiner Oranisation, die auch in meiner Region leben, verbringen.
Nachdem nach und nach Alle eintrafen, machten wir uns mit der Straßenbahn auf den weiteren Weg zu der etwas abgelegenen Hytte, die unsere Unterkunft auf Zeit sein sollte.
Die erste Schwierigkeit zeigte sich schon bei dem etwa zehnminütigen Fuβweg; bergauf über eine Schotterstraβe, auf den viele mit ihren Rollkoffern und natürlich den Badelatschen nicht eingestellt waren :) .(Und an dieser Stelle möchte ich zukünftigen Austauschschülern oder Norwegen-Reisenden direkt einen Tipp mit auf den Weg geben: Ein großer Rucksack ist wirklich Gold wert. Diesen kann man dann auch direkt super als Handgepäcksstück nutzen.) Nachdem aber schlieβlich doch, entgegen der Erwartungen, alle die Unterkunft lebendig erreicht hatten, fing schon das nächste Problem an: " Wie, wir haben nur zwei Duschen?!", hörte ich viele entsetzt sagen.
Ich war ehrlich gesagt richtig froh, fließendes Wasser und normale Toiletten zu haben, denn von anderen Austauschschülern habe ich auch schon von Plumpsklos in der "Wildnis" gehört.
Nachdem dieser "Schock" auch von dem Letzten überwunden war, starteten wir direkt mit dem Programm.
Die Aufgaben dieses Wochenendes behandelten alle den bei eingen mehr; bei anderen weniger erlebten Kulturschock, Kommunikation und Kommunikationsprobleme und wir hatten Zeit um offene Fragen zu stellen.
Alles in allem war das Wochenende sehr schön, dadurch dass wir alle anderen Austauschschüler wieder sehen konnten. Ich persönlich hätte mich jedoch sehr über etwas mehr Abwechslung und Frischluft, zum Beispiel bei einer kleinen Wanderung, gefreut. Meiner Meinung nach war die Art und Weise wie wir über Dinge wie den Kulturschock usw. gesprochen haben auch etwas zu intensiv. Da hätte ich es besser gefunden, wenn gerade die europäischen Austauschschüler etwas lockerer behandelt worden wären, da die meisten gar keinen richtigen, derartigen "Kulturschock" erlebt hatten. Am Abend hatten wir dann noch ein halbstündiges Einzelgespräch mit einer Betreuerin. Dies fand ich sehr sehr gut, da man über Alles reden konnte und das tut manchmal echt gut :). 

Auch wenn es etwas langwierig war,  finde ich die generelle Idee, solche obligatorischen Treffen anzubieten sehr gut und wichtig, da man so während des gesamten Auslandsjahres an die Hand genommen wird und nicht alleine ist. 

Das nächste Treffen wird im Januar stattfinden und  dieses wird dann schon das Halbjahres-Camp sein. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht...

Bevor die nächste Unterrichtsstunde anfängt, möchte ich nun aber noch eine Frage beantworten:
Und zwar, wie viel Helligkeit wir momentan noch haben.
Morgens geht die Sonne um etwa neun Uhr auf und um drei Uhr Nachmittags beginnt es schon langsam zu Dämmern. Mir macht das aber gar nichts aus. Man kann ja auch etwas schönes im Haus machen, und die Dunkelheit dazu macht es natürlich auch seeehr gemütlich;).

In einem Monat ist schon Weihnachten und ich habe schon fleißig mit der Geschenkeproduktion begonnen. Auch im Radio habe ich schon erste Weihnachtslieder gehört und meine Vorfreude auf diese Zeit wird immer und immer größer😃. Das Norwegische Weihnachtsfest wird dann bestimmt auch noch einmal ein ganz besonderes, spannendes und unvergessliches Erlebnis.

Bis zum nächsten Mal

Hilsen fra Emily

 

28Sept
2017

Schon über einen Monat in Norwegen

Hei alle sammen!

Wie Ihr im Titel lesen könnt, ist nun schon der erste Monat in Norwegen vorbei. Und die Zeit verfliegt rasend schnell!
Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich mich gefühlt habe, ja wie aufgeregt ich war, als ich in den Flieger gestiegen bin und mich in das wahrscheinlich größte Abenteuer meines Lebens gestürzt habe.
Und nun ist hier vieles schon total normal für mich geworden und der Alltag ist eingekehrt.
Heute wird es mal Zeit, von den vielen tollen Ausflügen und Erlebnissen, die ich schon "gesammelt" habe, zu berichten.

Leider fing mein Auslandsjahr ersteinmal mit einem dicken Infekt an, weshalb einer der ersten "Ausflüge" erst einmal zu einem norwegischen Arzt führte. Aber dank der Medizin geht es mir wieder fast komplett gut und ich kann wieder an allen Unternehmungen teilnehmen.

Einen wunderbaren Tag verbrachten wir bei dem Aussichtspunkt des Trollstigen, von dem man einen super Ausblick über das gesamte Tal hat. Das war sehr faszinierend.

Des Weiteren hatte ich direkt am ersten Wochenende die Chance, das Fußballspiel des Molde Fußballclub anzusehen. Es war sehr spannend und glücklicherweise hat Molde gewonnen.

Eine Woche später besuchten meine Gastfamilie und ich den Atlanterhavsvegen, eine lange Küstenstraße, die uns dank des guten Wetters einen traumhaften Blick auf den Fjord und die malerische Landschaft ermöglichte. Natürlich haben wir es uns nicht entgehen lassen, die Angel in das Wasser zu halten und auf einen mehr oder weniger kapitalen Fisch zu hoffen. Es sind dann ein paar schöne Makrelen geworden, die nun, ich würde sagen eher unfreiwillig, auf ihren Verzehr in der Tiefkühltruhe wartenwink.

Relativ schnell habe ich mir auch Gedanken über Hobbys, die ich hier ausüben kann, gemacht und war unendlich froh einen Reitstall gefunden zu haben, der es mir ermöglicht, auch hier weiter zu reiten.
Dies mache ich nun einmal die Woche und es macht sehr viel Spaß, was auch daran liegt, dass meine Mitreiterinnen alle sehr nett und hilfsbereit sind. DIe Reitlehrerin macht einen tollen Unterricht, bei dem ich jede Woche eine kleine Verbesserung an mir bemerken kann.

Dann habe ich auch schon das erste Treffen meiner Austausch-Organisation hinter mir, bei dem ich auch meine Kontaktfamilie kennen gelernt habe.
Diese Familie hat den Zweck, mir helfend zur Seite zu stehen, wenn es mal mit der eigenen Gastfamilie nicht so gut laufen sollte. Außerdem sollte man sich etwa einmal im Monat besuchen; einfach um mal etwas anderes zu sehen und um gemeinsam schöne Dinge zu erleben.

Ein weiteres, tolles Erlebnis stellte der "Inflytterdag" für mich dar, bei dem sich zahlreiche Organisationen und Vereine vorstellten. AFS war auch dabei und wir versuchten junge Menschen von einem Auslandsjahr zu überzeugen, sowie neue Gastfamilien zu gewinnen. Anschließend gingen wir gemeinsam Pizza essen; ich kann nur sagen, dass die norwegischen Pizzen sehr lecker sindsmile.

Auch sehr spannend war es, als mein kleiner Gastbruder mit mir um neun Uhr abends zu einer kleinen Wanderung aufgebrochen ist. Zu Hause würde ich zu dieser Zeit im Dunkeln nicht mehr in den Wald gehen, aber hier soll es sicher genug sein.
Es war toll, die ganzen Lichter über dem Fjord zu sehen und es war eine tolle Erfahrung, die wir bald auf jeden Fall wieder zusammen wiederholen wollen. Und lustig war es auch, denn jedes Mal wenn es ein bisschen gruselig wurde, sind wir einfach schreiend losgeranntwink.

Mit einem Austausschüler aus Indonesien und seiner Gastfamilie habe ich mich auch schon zum gemeinsamen Wandern getroffen. Gemeinsam sind wir auf eine benachbarte Insel gefahren und haben dort viele "Stikk ut`s" gesammelt. Dies sind kleine Wanderruten, die die Leute animieren sollen, einfach mal aus dem Auto auszusteigen um Wandern zu gehen. In der Mitte jeder Wanderung findet man eine Box mit einem Buch in welches man seinen Namen eintragen muss, sowie einen Code, den man in einer App registriert. Wenn man sieben Codes gesammelt hat, kann man sich eine Tasse mit einem jährlich wechselnden Naturmotiv kaufen. Wie man auf dem Bild sehen kann, hatten wir alle unheimlich viel Spaßsmile.

Und bald steht schon wieder der nächste Ausflug an:
Dieses Wochenende werde ich mit allen Austauschschülern aus meiner Region in einer Hütte in Trondheim verbingen, wo wir mit den Betreuern über unsere bisherigen Erlebnisse sprechen werden.
Dafür muss ich vier bis fünf Stunden mit dem Bus fahren und werde am Sonntag Abend deshalb erst um zehn Uhr zurückkommen und am nächsten Morgen direkt eine Matheprüfung schreiben, aber irgendwie kriege ich das schon hin.

Wie Ihr sehen könnt, erlebe ich hier sehr viele spannende Dinge, von denen ich noch ganz lange zehren möchte :).
Ich hoffe es geht Euch allen gut.
Bis zum nächsten Blogeintrag.

Eure Emilysmile

P.S: Ein ganz dickes Dankeschön möchte ich an alle meine fleißigen Leser ausrichten. Ich freue mich jedes Mal unheimlich, wenn mich die Info erreicht, dass jemand einen neuen Kommentar geschrieben hat! Vielen, vielen Dank dafür!

 

06Sept
2017

Mein Schulalltag und der ein oder andere Unterschied

Hei!

In diesem Blogeintrag möchte ich Euch erst einmal einen kleinen Einblick in meinen norwegischen Schulalltag geben.

Ich besuche hier die erste Klasse der Videregående Schule, was im Vergleich zu Deutschland so etwas wie ein Gymnasium ist.
Das Schulsystem hier unterscheidet sich ziemlich von dem mir gewohnten:
Mit sechs Jahren werden die nowegischen Kinder in die Barneskole ( Grundschule) eingeschult, wo sie sieben Jahre spielerisch den Lernstoff vermittelt bekommen - Noten bekommen sie dort noch keine.
Mit dreizehn Jahren geht es weiter auf die sogenannte Ungdomsskole, welche der Sekundarstufe 1 an den deutschen, weiterführenden Schulen entspricht.
Dort bekommen die Kinder dann auch zum ersten Mal Noten, jedoch müssen sie sich über eine 6 nicht ärgern, denn das ist hier die beste Note und die 1 die Schlechtestesmile.
Nach drei Jahren können die Kinder dann für drei weitere Jahre die Videregående Schule besuchen, ehe sie ihren Schulabschluss in den Händen halten.
Diese Möglichkeit nehmen auch die meisten Schüler wahr.
                                                        Das Schulgebäude  
Meine Schule ist deutlich größer als zu Hause in Deutschland und mein Orientierungssinn lässt leider zu wünschen übrig, aber mit etwas Herumfragen sitze ich dann letzten Endes doch immer im richtigen Klassenraum.
Übrigens: Das Kurssystem beginnt in Norwegen zwei Jahre später als in Deutschland, deshalb habe ich hier eine eigene Klasse, die im Großen und Ganzen glücklicherweise echt nett ist.
Was mir persönlich immer noch nicht leicht fällt, ist die Lehrer mit du und ihrem Vornamen anzusprechen; das kostet mich jedes Mal echt Überwindung, aber mit der Zeit wird das dann hoffentlich schon bald zur Gewohnheit werden.
Auch eine Neuigkeit für mich ist der sogenannte Fagdag. Jeden Freitag habe ich nur ein Fach, dieses dafür aber den ganzen Schultag. Es ist zum Beispiel echt ziemlich anstrengend sechs Stunden Mathe an einem Tag zu haben. Da ist man sehr froh, wenn dann endlich das Wochenende startetwink.

Nun möchte ich Euch noch ein paar Unterschiede aufzählen:

1. Das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern ist deutlich lockerer als ich es von meiner deutschen Schule  gewohnt bin; trotzdem ist es während der Unterrichtsstunden mucksmäuschenstill, was ich als sehr, sehr angenehm empfinde.

2. Jeder Schüler hat seinen eienen Laptop, der auch sehr viel im Unterricht genutzt wird. Selbst Klausuren werden nicht auf Papier geschrieben. Außerdem schreiben die meisten Schüler während des Unterrichts nichts auf, denn der gesamte Inhalt der Stunde wird von dem jeweiligen Lehrer auf eine Schülerseite geladen.

3. Der Unterrichtsstoff entspricht manchmal so ungefär der siebten Klasse in Deutschland und erscheint mir im Großen und Ganzen ziemlich einfach.
Trotzdem ist der Schulalltag unheimlich anstrengend für mich, da ich momentan noch so gut wie gar nichts verstehe. Aber ich merke schon eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu der ersten Schulwoche und das lässt mich hoffenwink.

4. Wenn jemand zu spät zum Unterricht erscheint, was sehr oft der Fall ist, stört das die Lehrer überhaupt nicht. Selbst wenn die Verspätung eine halbe Stunde beträgt.

5. Es ist in meiner Klasse absolut normal einfach irgentwann aus dem Unterricht zu gehen.

6. Es gibt keine Pausenklingel - ganz getreu dem Motto: Der Lehrer beendet den Unterrichtwink

 

Nun zu den Unterschieden zwischen den Norwegern und den Deutschen:

1. Wirklich jeder hat ein Iphone und ich bin die einzige in meiner Klasse, die keins hat.

2. Es ist total normal mit Leggins, über diese gezogene weiße Tennissocken und Adidas - Badeschlappen in die Schule zu gehen; und das bei jedem Wetter. Selbst als wir einmal wander-taugliche Schuhe anziehen sollten, wurde dieses Outfit anscheinend immer noch als gut empfunden. Und was soll ich sagen: Während ich mit meinen Wanderschuhen unheimlich aufpassen musste, nicht auf den nassen Steinen auszurutschen, liefen die mit dem eben beschriebenen Schuwerk Ausgestattenten, locker-flockig den Berg hinauf... Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Norweger von Geburt an das Friluftsliv gewohnt sind- also an das Leben im Freien.
Aber was solls,ich bin mir sicher, ich werde meinem Stil treu bleibenwink.

3. Norwegen scheint eine Fußballnation zu sein. Egal ob Junge oder Mädchen; eigentlich spielt hier jeder Fußball

4. Freundschaften zwischen Jungs und Mädchen sind absolut normal.

5. Das Wort "takk" - danke, ist meiner Meinung nach das wichtigste in Norwegen. Nach dem Essen sagt man " takk for maten" und nach dem Unterricht "takk for i dag" (danke für den heutigen Tag)

8. Alles ist viel teurer als in Deutschland, aber daran habe ich mich schon in meinen bisherigen Sommerurlauben in Norwegen gewöhnt. Nur Kleidung ist preislich auf einem ähnlichen Niveau.

9. Und zu guter Letzt: Eine Mahlzeit ohne Fleisch ist keine richtige Mahlzeit :)


Dies sind die Dinge die mir bis jetzt aufgefallen sind. Aber bestimmt wird die Liste mit der Zeit noch länger.

In meinem nächsten Blogeintag werde ich Euch etwas über die bisherigen Ausflüge die ich schon gemacht habe erzählen.

Til neste gang - bis zum nächsten Mal

Eure fast - Norwegerin Emily smile

25August
2017

Meine ersten Tage

Hei hei alle sammen,

heute melde ich mich aus Norwegen!
Am 18.08 ging mein groβes Abenteuer los und ich flog nach Oslo, wo wir die ersten Tage in einer Jugendherberge verbrachten.

Uns 130 Austauschschülern aus aller Welt wurde so einiges über das Leben im hohen Norden erzählt und wir hatten viel Spaβ.
Aufgelockert wurden die vielen "Theorieeinheiten" durch die bei AFS so typischen Energizer. Dies sind kleine,
oftmals ziemlich verrückte und manchmal auch etwas peinliche Spielelaughing.
Auβerdem fand an einem Abend eine groβe Talentshow statt, für die sich jedes Land etwas nettes einfallen lieβ.
Es war von allem etwas dabei; von Gesang, über Comedy bishin zu landestypischen Tänzen wurde uns viel geboten.
Wir 15 deutsche haben das Fliegerlied präsentiert, was so gut ankam, dass am Ende viele mit einstiegen :-).
Dafür, dass viele von uns am nächsten Morgen früh aufstehen mussten um zu ihrer Gastfamilie zu fliegen, sind wir viel zu spät ins Bett gegangen ;-).
Trotzdem fuhren wir am nächsten Morgen mehr oder weniger wach und munter erneut zum Flughafen in Oslo, um nun endlich, nach viel zu langem Warten, zu unseren Gastfamilien zu fliegen.
In meiner neuen, oder besser gesagt zweiten Heimat Molde angekommen wurde ich unglaublich herzlich von meiner Gastfamilie empfangen.
Ihr wisst gar nicht, wie aufgeregt ich vor dem ersten Treffen war :-).
Aber die ganze Aufregung war gar nicht nötig, denn ich fühle mich hier super wohl; und das von Anfang an.

Nachdem mein neues Zimmer bezogen, und die Gastgeschenke verteilt worden waren, gab es direkt zum Abendessen die Möglichkeit Elch zu probieren. Und ich kann nur sagen, dass es sehr, sehr gut geschmeckt hat!
Mit all den neuen Eindrücken im Gepäck ging ich dann auch schon schlafen, denn am nächsten Morgen stand wieder etwas Neues und Aufregendes auf dem Programm: Mein erster Schultag in Norwegen!
Aber darüber berichte ich nächstes Mal.

Bis dahin alles Gute und liebe Grüβe.
Emily

 

15Juni
2017

Die Abreise rückt näher!

Letztes Wochenende hatte ich meine Länderspezifische Vorbereitung in Bad Hersfeld, welche gleichzeitig meine letzte von drei Vorbereitungen war.
Hier kamen alle aus ganz Deutschland zusammen, die ab diesem Sommer für ein Jahr in Skandinavien leben werden.

Geleitet wurde dieses Wochenende von ehemaligen Austauschschülern, die uns durch ihr Jahr in Norwegen bzw. den anderen skandinavischen Ländern, viele Infos zu den Gastländern geben konnten und auch durch tolle Fotos und viele Berichte meine Vorfreude gesteigert haben!

Ich fühle mich durch AFS ausgesprochen gut vorbereitet und betreut und kann das Auslandsjahr kaum erwarten!
Bis jetzt ist alles super organisiert und ich habe sogar schon meine genauen Flugdaten und sonstige Reiseunterlagen erhalten.

Weiterhin habe ich sehr netten und häufigen Kontakt mit meiner Gastfamilie und es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass man sich aufeinander freut.
An dieser Stelle auch einen ganz lieben Gruß an meine Gastfamilie in Molde, die auch meinen Blog verfolgt.smile

In genau 63 Tagen und 15 Stunden werde ich schon im Flugzeug sitzen und ich hoffe bis dahin noch alles unter einen Hut zu bekommen, den es gibt sehr viel vorzubereiten.

Hjertelig hilsen - Herzliche Grüße

Emily

 

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